Uhren Daniel Heckmann

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Wie funktioniert eine Automatikuhr?


Eine Automatikuhr ist eine mechanische Uhr, die durch das Tragen am Handgelenk aufgezogen wird. Das heißt, sie verfügt über einen Schwungmassen-Antrieb, der durch die Bewegung des Handgelenks in Gang gehalten wird. Der Schwungmassen-Antrieb ist ein kleiner, schwerer Rotor, der sich mit jeder Bewegung des Handgelenks dreht und so Energie in einen Federmechanismus überträgt. Dieser Mechanismus treibt dann die Uhr an. Eine Automatikuhr hat demnach keine eingebaute Batterie. Die Uhr ist sehr langlebig, da sie keine elektronischen Teile hat, die versagen könnten.

Einer der wichtigsten Aspekte einer jeden Uhr ist ihr Uhrwerk. Das Uhrwerk hält die Uhr am Laufen und ist für die Anzeige der Zeit verantwortlich. Es gibt verschiedene Arten von Uhrwerken, aber eines der beliebtesten ist das automatische Uhrwerk. Automatikwerke wurden von Abraham Louis Breguet im späten 18. Jahrhundert erfunden und revolutionierten schnell die Welt der Taschenuhren. Vor dieser Erfindung benötigten Uhren einen separaten Schlüssel, um das Uhrwerk aufzuziehen. Das automatische Uhrwerk änderte all dies, indem es eine Feder verwendete, die über die Krone gespannt wurde. So konnten die Menschen ihre Uhren aufziehen, ohne einen separaten Schlüssel mit sich führen zu müssen. Die Automatikuhren sind seitdem äußerst beliebt und haben sich zu einem der am weitesten verbreiteten Uhrwerke weltweit entwickelt.

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Automatische Uhrwerke unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller, aber fast alle basieren auf demselben Prinzip: Ein kugelgelagerter Rotor überträgt mit Hilfe von kinetischer Energie seine Trägheit auf eine Zugfeder, die dadurch gespannt wird. Eine Automatikuhr ist ein Wunderwerk der Technik, dessen komplizierte Komponenten zusammenarbeiten, um die Zeit mit bemerkenswerter Genauigkeit einzuhalten. Die Feder befindet sich im "Federhaus" und ist straff aufgezogen. Die Kraft der sich abwickelnden Feder treibt die Uhr an. Außerdem gibt es eine Rutschkupplung, die verhindert, dass sich die Feder überdreht und die Uhr beschädigt. Von hier aus können Sie den halbkreisförmigen und beweglichen Rotor, den obersten Teil des Uhrwerks, oszillieren sehen. Automatikuhren werden durch die Bewegung des Handgelenks des Trägers im Laufe des Tages angetrieben, wodurch die Feder allmählich aufgezogen wird, bis sie genug Kraft hat, um die Zeit zu halten. Die Energie, die durch das Abwickeln der Feder erzeugt wird, wird auf das Räderwerk übertragen, das aus dem Minutenrad, dem Zwischenrad und dem Sekundenrad besteht. Das große Minutenrad ist direkt mit dem Federhaus verbunden und nimmt als Erstes die Antriebskraft der Triebfeder auf. Für eine vollständige Umdrehung benötigt das Minutenrad einer Automatikuhr genau 60 Minuten. Dieses präzise Timing ist für das einwandfreie Funktionieren der Uhr unerlässlich. Im Gegensatz dazu muss der Stundenzeiger einer Uhr nur alle 12 Stunden eine vollständige Umdrehung machen. Daher sind die Zahnräder in einer Uhr so konstruiert, dass sie eine reibungslose und präzise Bewegung der Zeiger ermöglichen und gleichzeitig Energie sparen.

Zeppelin Flatline Automatik mit Gangreserveanzeige
Zeppelin Flatline Automatik mit Gangreserveanzeige

Eine weitere interessante Funktion einer Automatikuhr ist die sogenannte Gangreserveanzeige. Diese Anzeige gibt an, wie lange die Uhr noch laufen kann, bevor sie erneut aufgezogen werden muss. Die Gangreserve variiert je nach Modell und Hersteller, kann aber in der Regel zwischen 36 und 48 Stunden liegen. Sobald die Uhr vollständig aufgezogen ist, sollte die Gangreserveanzeige auf "voll" stehen. Wenn die Uhr nicht getragen wird, läuft sie langsamer und die Gangreserveanzeige sinkt entsprechend. Sobald sie auf "null" steht, muss die Uhr erneut aufgezogen werden, um weiterhin richtig zu funktionieren.

Es gibt einige Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie eine Automatikuhr tragen. Zuerst einmal ist es wichtig, dass Sie die Uhr regelmäßig tragen. Wenn die Uhr nicht regelmäßig getragen wird, kann sie anfangen, langsamer zu laufen und die Gangreserveanzeige sinkt entsprechend. Wenn Sie die Uhr nicht tragen, sollten Sie sie in einer Uhrenbox oder einem Uhrenkasten aufbewahren, um sicherzustellen, dass sie nicht beschädigt wird. Falls Sie die Uhr längere Zeit nicht tragen, sollten Sie sie vor dem Aufziehen erneut überprüfen, um sicherzustellen, dass sie richtig funktioniert. Automatikuhren sind sehr langlebig und zuverlässig, wenn sie richtig gewartet und behandelt werden.

Text: L_J / Bild: Daniel Heckmann, Poljot Internatoinal, PointTec
Samstag, 02. Juli 2022

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