Uhren Daniel Heckmann

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Von Frauen inspiriert - Legacy Machine Flying-T Onyx


Selbst Lebenswege voller unvorhergesehener Wendungen und wagemutiger Entscheidungen weisen – aus der Ferne betrachtet – Muster und Zyklen auf. Diese Grundwahrheit gilt für die gesamte menschliche Existenz, individuell wie kollektiv. In Bezug auf die schöpferische Energie von Maximilian Büsser und MB&F lassen sich siebenjährige Zyklen beobachten: Das siebte Bestehungsjahr von MB&F war nicht nur die Geburtsstunde der Legacy-Machine-Kollektion, sondern brachte auch die Eröffnung der ersten M.A.D.Gallery in Genf, die die MB&F Co-Kreationen ermöglichte.

Das 14. Jahr von MB&F hielt ganz neue Wege für die Auslotung uhrmacherischer Möglichkeiten bereit, eine Erweiterung kreativer Horizonte sowohl für den Gründer als auch für das Unternehmen: Mit der Legacy Machine Flying-T wurde 2019 das erste von Frauen inspirierte dreidimensionale uhrmacherische Kunstwerk von MB&F vorgestellt.

Ein rundes Gehäuse in Gold oder Platin mit einer stark gewölbten Lünette und schlanken, länglichen Bandanstößen, oft vollständig mit Diamanten besetzt. Aus der Lünette erhebt sich eine hohe und außergewöhnlich konvexe Kuppel aus Saphirglas. Unter dieser Kuppel ist ein leicht gewölbtes Zifferblatt mit verschiedenen Finissierungen zu sehen: mithilfe einer transluzenten Hochglanztechnik, der so genannten laque tendue, in flüssig erscheinendes Schwarz getaucht, guillochiert, aus lebhaft schattiertem Edelstein oder erhellt vom Glanz strahlend weißer Diamanten.

Dreidimensionale uhrmacherische Kunstwerk von MB&F
Dreidimensionale uhrmacherische Kunstwerk von MB&F

Im Zifferblatt rahmt eine asymmetrische Öffnung in Form einer Herzkammer das Kernstück der LM Flying-T ein: ein kinematisches fliegendes Tourbillon, das in einem beruhigenden Rhythmus von 2,5 Hertz (18 000 Halbschwingungen pro Stunde) schlägt. Das Tourbillon ragt hoch über dem Rest der Maschine; eine kinetische, dynamische Säule, die kurz unterhalb des Scheitelpunkts der Kuppel aus Saphirglas endet. Auf der Spitze des oberen Teils des Tourbillonkäfigs thront ein einzelner großer Diamant, der sich simultan mit dem fliegenden Tourbillon dreht und den feurigen Glanz verbreitet, über den nur Steine der höchsten Qualität verfügen.

An der 7-Uhr-Position – ein weiterer Verweis auf das numerische Leitmotiv der LM Flying-T – befindet sich ein schwarz oder weiß lackiertes (oder Edelstein-) Zifferblatt, auf dem zwei elegante Serpentinenzeiger die Stunden und Minuten anzeigen. Das Zifferblatt ist um 50° geneigt, wodurch die Zeit nur von der Trägerin abgelesen werden kann; ein intimes Zwiegespräch, das den persönlichen Charakter der LM Flying-T betont.

Auf der Rückseite versorgt ein automatischer Aufzug in Form einer dreidimensionalen rotgoldenen Sonne mit skulptierten Strahlen die LM Flying-T mit einer Gangreserve von vier Tagen.

Das Design der Legacy Machine Flying-T ist reich an Reminiszenzen an die weiblichen und mütterlichen Einflüsse in Maximilian Büssers Leben. „Mein Wunsch war es, mit der LM Flying-T die Persönlichkeit und Eigenschaften der Frauen meiner Familie, und insbesondere meiner Mutter, zum Ausdruck zu bringen. Sie sollte höchste Eleganz und unbändige Lebenskraft vereinen. Die säulenartige Struktur des fliegenden Tourbillons war mir sehr wichtig, da ich der festen Überzeugung bin, dass Frauen die tragende Säule der Menschheit sind. Gleichzeitig bringt der sonnenförmige Rotor eine weitere Bedeutungsebene ins Spiel: er symbolisiert die Fähigkeit, Leben zu schenken, eine Quelle zu sein, die Leben erhält, von der wir angezogen werden und um die wir uns drehen“, erklärt Maximilian Büsser.

Die Legacy Machine Flying-T wurde erstmals 2019 in drei Editionen lanciert, alle in Weißgold und besetzt mit Diamanten. Es folgten zwei limitierte Editionen in 18-Karat-Rotgold und Platin, die sich ihrer Diamanten entledigten und stattdessen über guillochierte Zifferblätter verfügten.

Seit 2020 bietet die Kollektion Flying-T jedes Jahr ein besonderes Zifferblatt aus Edelsteinen an, mit Editionen aus Lapislazuli, Malachit, Tigerauge und „Cœur de Rubis“ (Anyolith). Im Jahr 2024 wird die Serie durch die raffinierte Edition LM Flying-T Onyx ergänzt, bei der der tiefschwarze Edelstein in ein Gehäuse aus 18-Karat-Gelbgold eingefasst ist.

Die Legacy-Maschine Flying-T im Detail

Inspirationen

Der kreative Prozess, der zur Legacy Machine Flying-T führte, als sich Maximilian Büsser erstmals mit der Idee beschäftigte, etwas zu kreieren, das die weiblichen Einflüsse in seinem Leben widerspiegelt: „Ich habe MB&F gegründet, um etwas zu schaffen, woran ich glaube: dreidimensionale skulpturale kinetische Kunstwerke, die die Zeit anzeigen. Ich schuf diese Werke für mich selbst, nur so war es möglich, im Laufe der Jahre all diese verrückten und kühnen Stücke zu kreieren. Irgendwann aber entstand in mir der Wunsch, etwas für die Frauen in meiner Familie zu fertigen. Mein ganzes Leben lang haben mich ihre Einflüsse begleitet und daher stellte ich mich der Herausforderung, etwas für sie zu schaffen.“

Dreidimensionale rotgoldene Sonne mit skulptierten Strahlen
Dreidimensionale rotgoldene Sonne mit skulptierten Strahlen

Inspiriert wurde er dabei von der Kombination scheinbar unvereinbarer Eigenschaften, die die bedeutendsten weiblichen Figuren in Maximilian Büssers Leben charakterisiert. Eleganz war von großer Bedeutung, aber auch eine ansteckende Energie, die einen ganzen Raum voller Menschen in ihren Bann ziehen konnte. Linien und Aufbau der Legacy Machine Flying-T verkörpern diese Eigenschaften: sie stehen den anderen Legacy Machines in Bezug auf Raffinesse und Klarheit in Nichts nach, verdanken dem zentralen fliegenden Tourbillon jedoch eine besondere Dynamik und Ausgelassenheit.

Der intime und persönliche Charakter der LM Flying-T führte zu der Entscheidung, die Zeitanzeige an der 7-Uhr-Position des Zifferblatts anzubringen und das Zifferblatt um 50° zu neigen, sodass es zur Trägerin hin ausgerichtet ist. Die Botschaft ist subtil, aber eindeutig: Wer auch immer die Eigentümerinnen und Trägerinnen der LM Flying-T sein mögen – ihre Zeit gehört nur ihnen und niemandem sonst.

Die weibliche Seite von Mb&F zum Vorschein bringen

„Ich wollte auf gar keinen Fall einfach Größe und Farbe einer maskulinen Uhr ändern und das Ergebnis dann als Damenuhr präsentieren“, macht Maximilian Büsser deutlich. Hinter jeder Kreation von MB&F steht ein komplexer Schaffensprozess, bei dem das ursprüngliche Konzept von Maximilian Büsser, die gestalterische Finesse von Eric Giroud und der mechanische Einfallsreichtum des internen Technikerteams gleiches Gewicht haben. Ästhetische und philosophische Kohärenz ist für das Endergebnis von wesentlicher Bedeutung, das gilt für die kühne Horological Machine N°5 „On The Road Again“ ebenso wie für die technisch anspruchsvolle Legacy Machine Perpetual mit hochgradiger Komplikation.

Um der feminin inspirierten LM Flying-T eine ganz besondere Raffinesse zu verleihen, wurde das Legacy-Machine-Gehäuse komplett überarbeitet. Höhe und Durchmesser des Gehäuses wurden verringert, um die Aufmerksamkeit auf die stark gewölbte Kuppel aus Saphirglas zu lenken. Die Bandanstöße wurden verschmälert, ihre Biegung wurde betont und mit tiefen Fasen ein eleganteres Profil geschaffen.

An der gesamten LM Flying-T wurden harte oder stark definierte Linien abgemildert, ein Beispiel hierfür sind die wellenförmigen Stunden- und Minutenzeiger – ein Motiv, das mit den Strahlen des sonnenförmigen automatischen Aufzugs wieder aufgegriffen wird.

Asymmetrie spielt beim Design der LM Flying-T eine besondere Rolle; von der Positionierung der Zeitanzeige bei sieben Uhr bis zur Zifferblattöffnung in Form einer Herzkammer, die das hervorstrebende Tourbillon einrahmt. Selbst der Tourbillonkäfig verweigert sich dieser Asymmetrie nicht und verfügt anstelle der für MB&F-Tourbillons typischen symmetrischen Streitaxt über eine freitragende obere Brücke mit Doppelbögen.

In der Legacy Machine Flying-T finden sich immer wieder subtile Verweise auf die Auffassungen von Weiblichkeit, die in Max Büsser die stärkste Resonanz auslösen, zum Beispiel das Sonnenmotiv des automatischen Aufzugs und die Säulenkonstruktion des Tourbillons, die die Konzepte des Lebenschenkens und der Unterstützung aufgreifen.

Die Maschine

Aus mechanischer Sicht liegen die Wurzeln der Legacy Machine Flying-T in der Horological-Machine-Kollektion, vor allem in den HM6-Serien und in der HM7 Aquapod.

Das kinematische fliegende Tourbillon
Das kinematische fliegende Tourbillon

Im Unterschied zu den meisten modernen Uhrwerken, bei deren Aufbau ein radialer und koplanarer Ansatz verfolgt wird, liegt der Maschine der LM Flying-T ein vertikaler und koaxialer Ansatz zugrunde. Das kinematische fliegende Tourbillon, das kühn über das Zifferblatt der LM Flying-T hinausragt, ist ein visuell beeindruckendes Beispiel für die sich drehende Hemmung und steht in starkem Kontrast zu anderen fliegenden Tourbillons, die in der Regel die Grenzen der sie umgebenden Zifferblätter nicht überschreiten.

Fliegende Tourbillons sind – wie ihr Name schon vermuten lässt – nur an der Unterseite verankert und haben keine stabilisierende Brücke, die Seitwärtsbewegungen an der Spitze eindämmt. Da aus diesem Grund die Gesamtstabilität des fliegenden Tourbillons äußerst wichtig ist, wird es üblicherweise innerhalb des Uhrwerks positioniert. Die Legacy Machine Flying-T lässt sich von diesem Sicherheitsbedürfnis nicht einschränken und zeigt ihr fliegendes Tourbillon voller Stolz und in all seiner Pracht.

Eine weitere besondere Herausforderung bei der Konstruktion der LM Flying-T war die Form des oberen Tourbillonkäfigs, die zur Folge hat, dass auf einer Seite des Tourbillons mehr Masse vorhanden ist als auf der anderen. Um dies zu kompensieren und das Gleichgewicht des Mechanismus zu gewährleisten, wurde unter dem Tourbillonkäfig – auf der Seite, die dem oberen Tourbillonkäfig gegenüberliegt – ein Gegengewicht versteckt.

Damit auf dem um 50° geneigten Zifferblatt die Zeit so präzise wie möglich angezeigt wird, wird das Drehmoment mit konischen Zahnrädern optimal von Ebene zu Ebene übertragen – eine Lösung, die als Erstes für die HM6 und später für die HM9 Flow verwendet wurde.

Die aus 280 Einzelteilen bestehende Maschine der Legacy Machine Flying-T hat eine Gangreserve von vier Tagen (100 Stunden) und damit eine der höchsten bei MB&F – ein Beweis für die zunehmende interne Expertise und Erfahrung.

Quelle: MB&F – Maximilian Büsser & Friends

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