Uhren Daniel Heckmann

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Freitag, 23. Februar 2024

Streamliner Small Seconds mit Mikrorotor und Emailzifferblatt


Mit der Streamliner Small Seconds Blue Enamel vereint H. Moser & Cie. Exklusivität, Leistung und Handwerkskunst in einem einzigen Modell. Die Manufaktur bietet damit mehr als ein Produkt. Es ist ein Kunstobjekt für alle, die subtile Raffinesse und höchste Uhrmacherkunst zu schätzen wissen. Das 18. Manufakturkaliber der Marke schlägt in einem Stahlgehäuse mit neuen Linien und Proportionen, dessen Abmessungen perfekt auf das Uhrwerk abgestimmt sind. Diese Kreation verkörpert auf perfekte Weise die technische und ästhetische Meisterschaft von H. Moser & Cie. und hat alles, was es braucht, um in der Welt der unabhängigen Uhrmacherkunst ein Must-have zu werden.

Das kissenförmige 39-mm-Stahlgehäuse der Streamliner Small Seconds Blue Enamel ist wie bei den anderen Streamliner-Modellen bis 12 ATM wasserdicht. Es ist von den geschwungenen Formen der ersten Hochgeschwindigkeitszüge der 1920er und 1930er Jahre inspiriert, die der Kollektion ihren Namen gaben. Die Proportionen des Gehäuses wurden jedoch überarbeitet, um ihm eine gestrecktere Linienführung zu verleihen. Ermöglicht wurde dies durch die kleineren Abmessungen des neuen Kalibers HMC 500. Das in das Gehäuse integrierte Stahlarmband ist elegant geschwungen und nimmt die Rundungen des Gehäuses auf. Es ist äusserst komplex konstruiert und besticht durch seine aussergewöhnlich fliessenden Linien, die auf organischen Formen basieren. Die einzelnen, beweglichen Glieder sind von unvergleichlicher Raffinesse und geschmeidiger Biegsamkeit.

Grand-Feu-Email-Zifferblatt mit dem Fumé-Effekt
Grand-Feu-Email-Zifferblatt mit dem Fumé-Effekt

Um den Edelstahl von Gehäuse und Armband optisch zu betonen, hat H. Moser & Cie. dieses Modell mit einem Grand-Feu-Emailzifferblatt ausgestattet. In der Farbe Aqua Blue verleiht es dem charakteristischen Fumé-Look der Marke eine neue, künstlerische Note. Zur Herstellung dieses Zifferblatts wird zunächst ein Goldgrund mit einem rauen, wie gehämmert wirkenden Muster versehen. Darauf werden drei verschiedene gewaschene und fein gemahlene Farbpigmente aufgetragen, um einen Ombré-Effekt zu erzielen. Mit größter Sorgfalt und unendlicher Geduld muss der Emailliermeister die Pigmente nacheinander auftragen, damit die Farben beim Brennen im Ofen oxidieren und ohne Pixelierung miteinander verschmelzen. Insgesamt zwölf Brennvorgänge sind nötig, bis ein durchscheinendes Grand-Feu-Email-Zifferblatt den Fumé-Effekt erhält, bei dem die helleren Farbtöne von der Mitte nach außen allmählich dunkler werden. Jedes Zifferblatt ist einzigartig. Aufgesetzte Indexe aus Stahl setzen Akzente am Rand des Zifferblatts, das kein Logo trägt. Für die Anzeige der Stunden und Minuten wurden dreidimensionale, zweiteilige Zeiger mit Globolight®-Einsätzen gewählt, einem innovativen Material auf Keramikbasis mit Super-LumiNova®. Die dezentrale kleine Sekunde ist bei 6 Uhr auf einem kreisförmig gemusterten, lackierten Hilfszifferblatt angeordnet, das einen wirkungsvollen Kontrast zum Hauptzifferblatt bildet.

Automatikkaliber HMC 500 - 100% Moser und 100% Manufaktur
Automatikkaliber HMC 500 - 100% Moser und 100% Manufaktur

Das neue Automatikkaliber HMC 500, das die Streamliner Small Seconds Blue Enamel antreibt, ist 100% Moser und 100% Manufaktur. Es ist das bisher kleinste Uhrwerk, das H. Moser & Cie. im 21. Jahrhundert entwickelt hat. Edouard Meylan, CEO von H. Moser & Cie. über die Entstehung dieses Werks: Unser Ausgangspunkt war der Wunsch, ein schlankes, aber sehr leistungsfähiges Uhrwerk zu entwickeln. Wir haben dann lange an der Optimierung der Abmessungen gearbeitet, was uns schliesslich dazu geführt hat, zum ersten Mal in unserer Geschichte einen Mikrorotor einzusetzen. Dieser Mikrorotor aus massivem Platin ist auf einem Kugellager montiert und mit einem bidirektionalen Klinkenaufzug ausgestattet. Das Drehmoment des Federhauses reicht aus, um eine Gangreserve von 74 Stunden zu gewährleisten. Wir mussten neue, kleinere und schlankere Komponenten und Mechanismen entwickeln, die trotz der Platzbeschränkungen integriert werden konnten. Auch die Hemmung wurde ohne Leistungseinbusse miniaturisiert - eine technische Meisterleistung, die dank der Kompetenz unserer Schwesterfirma Precision Engineering AG gelungen ist. Das kleine Volumen, das Drehmoment und das Aufzugssystem machten die Aufgabe alles andere als einfach. Aber das Ergebnis ist nun ein Uhrwerk, das als Basis für unsere kleinen Gehäuse dienen wird und uns die Möglichkeit gibt, neue Komplikationen einzuführen, indem wir es mit Modulen kombinieren, die wir selbst oder in Zusammenarbeit mit unserem Partner Agenhor entwickeln. Das Kaliber HMC 500 verfügt über offene Brücken, die mit den traditionellen Moser-Streifen und einer anthrazitfarbenen Veredelung betont modern wirken. Der Mikrorotor ist mit dem Firmenlogo versehen.

Kurz über H. MOSER & CIE.

H. Moser & Cie. wurde 1828 von Heinrich Moser gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Neuhausen am Rheinfall beschäftigt heute über 90 Mitarbeitende, hat bis heute 18 Manufakturkaliber entwickelt und stellt jährlich rund 3'000 Uhren her. Über die Schwesterfirma Precision Engineering AG (PEAG) stellt H. Moser & Cie. zudem Uhrwerksteile wie Regulierorgane und Spiralfedern her, die das Unternehmen für die eigene Produktion verwendet, aber auch an Partnerfirmen liefert. Als eigenständiges Unternehmen, das 2012 in die Moser Watch Holding integriert wurde, hat sich die Precision Engineering AG auf Hemmungskomponenten spezialisiert, von der ersten Konzeption bis zur Herstellung von Qualitätsprodukten für den Einbau in regulierte Uhrwerke. H. Moser & Cie freut sich, ein Mitglied der Familie Moser als Ehrenpräsidenten des Verwaltungsrates und Präsidenten der Heinrich und Henri Moser Stiftung im Unternehmen zu haben. Die Moser-Stiftung wurde von einem Nachkommen Heinrich Mosers gegründet und bezweckt die Pflege der Familiengeschichte sowie den Erwerb und die Ausstellung antiker Gegenstände im Moser-Museum, das sich im Schloss Charlottenfels, dem ehemaligen Familiensitz Heinrich Mosers, befindet. Die MELB Holding ist eine unabhängige, familiengeführte Holdinggesellschaft mit Sitz im Herzen des legendären Vallée de Joux, die sich durch ihr uhrmacherisches Know-how und ihre hohe Branchenkompetenz auszeichnet. Die MELB Holding verfügt über eine anerkannte Erfahrung in diesem Sektor und hält Beteiligungen an H. Moser & Cie, an Hautlence sowie an Agenhor SA.

Quelle: H. Moser & Cie / Moser Schaffhausen AG

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